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Rosen Sprüche Gedichte

Poesie der Liebe - Leidenschaft - der Natur - Blumen

Viele Autoren aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen haben dieser Blume ein Kränzchen gewidmet und sie mit Worten erhoben. Gerade die rote Rose steht stellvertretend für Liebe und Leidenschaft, aber auch für Kummer und Sorge. Hier erhalten Sie eine Auswahl schöner Rosengedichte und Sprüche.

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Wenn der Tisch nach Rosen duftet

Wenn der Tisch nach Rosen duftet,
bleibt noch viel zu sagen.
Augenblicke setzen Worte
verwandelnd in die Luft.

(© Hanna Schnyders)

S P R U C H
Ich fragte: "Wie lang währt das Leben der Rose?" Die Knospe vernahm es und lächelte nur.

(Mîr Taqî Mir, 1724-1810)

Rosentraum

Mit deiner Röte lachst du mich an,
streckst deine Seele mir zu.
Es beginnt zu schneien und das Jahr
nimmt mir wieder meinen Mut.

(© Monika Minder)

Rosenlied

Duft'ge Flamme, süße Rose,
Schöne Botin sel'ger Triebe,
Die so prangend aus dem Schoße
Neugebor'ner Erde steigt:
O wie spräche zarte Liebe,
Wenn sie sehnend mit Gekose
Nicht in deinen Purpur schriebe,
Was die Lippe scheu verschweigt!

Ach, wer sendet aus der Tiefe
Euch der Welt, ihr Liebesboten,
Gleich als ob er sehnend riefe,
Und ihr Ohr vernähm' es nicht?
Ja, als ew'ger Güte Zeichen,
Ew'ger Liebe duft'ge Briefe,
Tretet ihr aus dunklen Reichen
Jahr um Jahr ans gold'ne Licht!

Grüne Auen, grüne Auen,
Sie versteh'n die süßen Rosen,
Wachen auf aus Wintergrauen,
Wenn sie Rosenkunde trifft;
Nur dem Menschen unbegriffen
Steht, so weit die Himmel blauen
Und so weit die Wolken schiffen,
Jene süße Rosenschrift.

(Robert Hamerling, 1830-1889, österreichischer Dichter, Schriftsteller)

S P R U C H
Rosen auf den Weg gestreut uUnd des Harms vergessen! Eine kleine Spanne Zeit ward uns zugemessen.

(Ludwig Christoph Heinrich Hölty, 1748-1776)

Im Frühling

Sonne des Frühlings,
Welche mir scheint,
Sieh, wie mein Auge
Bitterlich weint.

Unter dem Hügel
Regt es sich hier,
Kommen die Gräslein
Wieder herfür.

Unter dem Hügel
Regt es sich hier,
Kommen die Rosen
Wieder herfür.

Unter dem Hügel
Regt es sich hier,
Kommen die Toten
Nimmer herfür.

Sonne des Frühlings,
Welche mir scheint,
Sieh, wie mein Auge
So bitterlich weint.

(Julie Eyth, 1816-1904, deutsche Schriftstellerin)

Rote Rosen mit Spruch

Rote Rose mit Spruch

© Bild Monika Minder; darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden.

Bild-Text:

DIE BLÜTE DER LIEBE IST DER RESPEKT.

(© Monika Minder)

Ode an die Rose

Rose, Wunder aller Blumen, die blühen,
jedes Blatt ein Zeuge der Liebe im Frühling.
Selbst die himmlischen Mächte erfreuen sich ihrer.
Sie ist die junge Leidenschaft der Aphrodite,
sie ist der Liebling der Cythere,
die Schläfe mit Blumenblättern umkränzt
und mit ihrem süßen Parfüm
macht sie ihre Herren trunken.

(Anakreon, 580-495 v. Chr., griechischer Lyriker)

S P R U C H
Ich wollte dir heute morgen Rosen bringen; Doch das Band meiner Schürze konnte die Fülle nicht zwingen. So viele Blüten raffte ich in meinem Schoss.

(Marceline Desbordes-Valmore, 1786-1859)

Rosencharakter

An Rosen such ich mein Vergnügen,
An Rosen, die die Herzen ziehn,
An Rosen, die den Frost besiegen
Und hier das ganze Jahr durch blühn,
An Rosen, die wir bey den Linden,
Sonst nirgends leicht so reizend finden.

Man lobt die bräunlichen Violen,
Sie sind auch ihres Lobes werth;
Doch weil sie nur die Kinder holen,
So bin ich nicht vor sie erklärt
Und wehle mir die holden Strahlen,
Womit die vollen Rosen prahlen.

Erhebt mir nicht die Kaysercronen,
Die sonder Kraft und Balsam sind;
Entfernt euch mit den Anemonen,
Ihr Nahm und Ruhm ist nichts als Wind;
Narcissen sind im besten Lande
Ein Abriß von dem Unbestande.

Die Rose trägt das Blut der Götter
Und ist der Blumen Königin,
Ihr Antliz sticht das schönste Wetter
Und selbst Aurorens Wangen hin,
Sie ist ein Stern der milden Erden
Und kan von nichts verfinstert werden.

Die Ros erquickt die blöden Sinnen
Und hat das beste Zuckerrohr;
Ihr göldner Umfang bricht von innen
So wie die Sonn aus Nacht hervor;
Die Rose nährt die süßen Triebe
Und reizt die Liebe selbst zur Liebe.

Mit Rosen schmück ich Haupt und Haare,
Die Rosen tauch ich in den Wein,
Die Rose soll vor meine Jahre
Die allerbeste Stärckung seyn,
Die Rose zieret meine Flöthen
Und crönt mich mächtigen Poeten.

Auf Rosen mach ich gute Reime,
Auf Rosen schläfet meine Brust,
Auf Rosen hab ich sanfte Träume
Von still- und warm- und weicher Lust,
Und wenn ich einst von hinnen fahre,
So wüntsch ich Rosen auf die Baare.

O dörft ich nur bey einer Rose
Wie Bienen Honig naschen gehn!
Ich ließe warlich unserm Bose
Den schön- und theuren Garthen stehn
Und wollt es mir bald angewöhnen,
Mich nie nach fremder Kost zu sehnen.

Mit dieser Rose will ich scherzen,
Und hier erschröckt mich nicht der Dorn;
Denn bey verliebt- und schönen Herzen
Ergözt uns oft ein kleiner Zorn,
Und so viel Anmuth abzubrechen,
Verachtet man ein kurzes Stechen.

(Johann Christian Günther, 1695-1723, deutscher Lyriker)

Du liebest mich

Du liebest mich! -
Mir blüht die Rose wieder
In neu erwachter Gluth;
Froh tönen mir des Haines Lieder,
Mir braus't der Sturm, mir rauscht der Elbe Fluth:
Du liebest mich! -

(Sophie Albrecht, 1757-1840, deutsche Schriftstellerin)

S P R U C H
Jede Stunde, da uns Liebe Rosen gab und Sonnenschein, schliesst das Menschenherz in seine Tiefen wie in einen Schrein.

(Karoline Bruch-Sinn, 1853-1911)

Rosencharakter

Was dachtest du, ich sei nur edel und rot,
für die Liebe zuständig und für den Tod.
Kratzen kann ich mit jedem Dorn.
Rot ist die Liebe, rot ist der Zorn.

(© M.B. Hermann)

Rote Rosen mit Spruch

Rote Rosen mit Spruch

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Bild-Text:

KOMM DOCH IN DEN GARTEN! ICH HÄTTE GERNE, DASS MEINE ROSEN DICH SEHEN.

(Richard Brinsley Sheridan, 1751-1816, irischer Dramatiker)

Rosen

Rosen in explodierendem Rot,
wo sich seufzend zwischen Wahnsinn
und leiser Zärtlichkeit, zwischen
hellwachen Nächten und zeitlosen
Tagen Scherben sammeln,
brauche ich heut nicht mehr.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Love is a flower...

(John Lennon, 1940-1980)

Und ich bin eine Rose

Ein Kelch-, ein Blütenblatt, ein Dorn
An irgendeinem Sommermorgen
Ein Fläschchen Tau – ein Bienchen oder zwei –
ein Lufthauch – ein Hüpfen im Geäst –
und ich bin eine Rose!

(Emily Dickinson, 1830-1886, amerikanische Dichterin)

Rote Rose - LOVE MOMENTS

rote Rose auf Buch

© Bild Monika Minder; darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden.

Bild-Text:

LOVE MOMENTS

Rosenhag

Es blühen dir Rosen jeglichen Tag
in einem verschwiegenen Rosenhag
- und du weißt nichts davon.

Von Blut darin ein Brunnen springt
und Blut die Blätter der Rosen durchdringt
- und du weißt nichts davon.

Und weil ich sie dir nicht schneiden mag
verwelken dir Rosen jeglichen Tag
- und du weißt nichts davon.

Nur manches Mal, da brech ich dir
eine rote Rose von meinem Spalier
als ein Lied das nicht welken mag.

Dann weißt du von mir ein Kleines wohl;
und weißt doch nimmer wie übervoll
von Rosen steht der Hag.

(Rudolf G. Binding, 1867-1938, deutscher Schriftsteller)

S P R U C H
Auf Rosenblätter will ich seinen Namen und sein Leben hauchen, damit die Nachtigallen, wenn sie mild in schwüle Düfte tauchen, sein Lob aus allen Zweigen klingend singen – und ihm die Liebe einer Welt erringen!

(Elsa Asenijeff, 1867-1941)

Ich glaubte, die Rosen blühten noch

Ich glaubte, die Rosen blühten noch -
Sie waren schon lang verdorrt,
Ich glaubte, die Sterne glühten noch -
Sie waren schon wieder fort.

Ich glaubte, dein Eidschwur bliebe noch -
Schon war er dir aus dem Sinn,
Ich glaubte an deine Liebe noch -
Sie war schon lange dahin.

Ach, Rosen und Lieb' und Sterne fort -
Du bliebst noch übrig allein,
Mein Herz, auch du gingest gerne fort
Und schliefest in Frieden ein.

(Michel Berend, 1834-1866, deutscher Dichter)

Die stille Rose

Wenn auf der Erde Schweigen,
Am Himmel Sternenschein,
Dann will ich an Deinem Herzen
Deine stille Rose sein.

Mein Innigstes, mein Stummstes,
Ich geb' es Dir im KUß -
Es weiß es meine Seele,
Daß Dir sie duften muß.

Ich will nicht weiter fragen:
Was ist und was kann sein?
Ich will an Deinem Herzen
Deine stille Rose sein.

(Ida von Düringsfeld, 1815-1876, deutsche Schriftstellerin)

S P R U C H kurz
Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

(Ralph Waldo Emerson, 1803-1882)

Seit ich dich küsse

Ich schaute in den Garten, da schaute mir die Glut
einer Rose entgegen,
Ich fühlte sie aus der Ferne in meiner Hand wie deine Liebe.
Seit ich dich küsse, geht die Zeit der Rosen nicht aus,
Der Garten lacht mit roten Lippen wie du.
Tag und Nacht sind kaum ein Fächerschlag,
Und ein Jahr ist nur ein Hahnenschrei,
Ich lebe es mit geschlossenen Augen.

(Max Dauthendey, 1867-1918, deutscher Dichter, Maler)

Rosenbilder mit Spruch

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Bild-Text:

Rose, oh reiner Widerspruch,
Lust,
Niemandes Schlaf zu sein
unter soviel Lidern.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Schriftsteller)

Meine Rosen

Ja! Mein Glück – es will beglücken,
alles Glück will ja beglücken!
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

Müßt euch bücken und verstecken
zwischen Fels und Dornenhecken,
oft die Fingerchen euch lecken!

Denn mein Glück – es liebt das Necken!
Denn mein Glück – es liebt die Tücken!
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Schriftsteller)

S P R U C H - Z I T A T
Wohl sind die Königinnen der Blumenwelt die, die auf der Höhe des Frühlings blühen, Maiblumen, Jasmin und Rose. Aber auch noch am gefrornen Fenster dem schlanken Wuchs der über dem Wasserglase schwebenden Hyacinthe, dem Krokus, der noch aus dem Schneegefild heraus sein buntes Glockenköpfchen heben muß, zu lauschen, es kann über die Wonnen der Rosenzeit gehen. Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.

(Karl Gutzkow, 1811-1878)

Kaum neigen sich die Rosen

Kaum neigen sich die Rosen,
als jedes Seelchen schon
im Flug in schwerelosen
elysiumwärts entfloh´n.

(Puschkin, Alexander, 1799-1837, russischer Dichter)

Unbegehrt

Es stand eine Rose im tief tiefen Grund
Von Liebe und Sehnsucht durchglühet,
Kam Keiner, der ihre Schönheit begehrt,
Ist einsam und traurig verblüht.

Ich weiß eine Seele, die glühte so heiß,
Die Liebe, das Glück zu umfangen,
Kam Keiner, der ihre Blüte begehrt,
Ist einsam zu Grunde gegangen.

(Anna Ritter, 1865-1921, deutsche Dichterin und Novellistin)

S P R U C H
Bleibe Herr des Augenblicks – jeder Lenz bringt Rosen; sei Erbauer Deines Glücks, statt es zu erlosen!

(Rudolf Presber, 1868-1935)

Die ewige Rose

Wohl ist die Welt ein Garten voll Prunk und Pracht,
Doch zeitlich endet, was in der Zeit entzündet!
Unzählige Blumen welken in jeder Nacht,
Die früh der Morgen farblos am Boden findet.

Wohin wir blicken, Enttäuschung und früher Tod!
Eins drängt das andre im Sinken und Aufwärtssteigen. -
Wo blühen die Rosen, die ewig duftig und rot
Der suchenden Seele den ewigen Frühling zeigen?

Es ist nur eine Rose, die zeitlos blüht,
Und die hier welken, sind Worte, die von ihr sprechen,
Die, nie entglommen, auch nie im Herbst verglüht,
Die selbst die Stürme der tiefsten Nacht nicht brechen.

Die sieht kein Auge und tastet auch keine Hand,
Die wurzelt nirgends und wurzelt in jedem Leben;
Es fand sie keiner, der sich nicht selber fand:
Sophia, dir Ewige, an der wir als Knospen beben.

(Georg Busse-Palma, 1876-1915, deutscher Dichter)

S P R U C H
Ich habe lieber Rosen auf dem Tisch, als Diamanten um den Hals.

(Emma Goldman, 1869-1940)

Lied

Kalt und schneidend
Weht der Wind,
Und mein Herz ist bang und leidend
Deinetwegen, schönes Kind!

Deinetwegen,
Süße Macht,
Ist mein Tagwerk ohne Segen
Und ist schlaflos meine Nacht.

Stürme tosen
Winterlich,
Aber blühten auch schon Rosen,
Was sind Rosen ohne dich?

(Hermann Ritter von Lingg, 1820-1905, deutscher Dichter)

O, wär mein Lieb' die rote Ros

O, wär mein Lieb' die rote Ros,
Die auf des Schlosses Mauer glüht!
O, wär ich selbst der Tropfen Tau,
Den man im Kelch der Rose sieht.

(Robert Burns, 1759-1796)

Abenddämmerung

Die Sonne sieht wie eine welke Rose,
Ermattet sinkt ihr Haupt herab zur Erde;
Vom Kelch, mit traurig lächelnder Gebärde,
Entfallen ihr die Blätterstrahlen lose.

So still und stumm liegt rings die Welt im Kreise,
Nur ferne tönen Abendglockenklänge,
So fern und schön, als ob's vom Himmel dränge,
Als weht' es her von süßen Träumen leise.

So milde diese Klänge auf mich träufen!
Voll Andacht ich mein Herz in sie versenke …
Der Himmel weiß, woran ich eben denke -
Der Himmel weiß, wo meine Sinne schweifen.

(Sandor Petöfi, 1823-1849, ungarischer Dichter)

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